In einem neuen Forschungsprojekt untersuchen wir die öffentlichen Diskurse über Sexualität in Zeiten der Corona-Krise. Im Zentrum stehen dabei folgende Fragen: Wie und auf welche Weise wird Sexualität im Kontext der Corona-Pandemie öffentlich thematisiert? Wie zeigt sich dies in journalistischen Medienbeiträgen und in Äußerungen in sozialen Medien? Welche Aspekte von Sexualität werden diskutiert – sowohl außerhalb als auch innerhalb monogamer Paarbeziehungen – und welche Meinungen und Affekte gegenüber Sexualität im Allgemeinen werden artikuliert?Inwieweit spiegelt sich in journalistischen Äußerungen und Nutzerkommentaren ein Moralismus in Bezug auf Sexualität wider, der sich in Verzichts- und/oder Bestrafungsforderungen ausdrückt? Auf welche Weise wird einem solchen Moralismus präventiv oder reaktiv entgegengetreten?

Das Forschungsprojekt wird von der Volkswagen-Stiftung gefördert. Es gehört zu einem von 102 Projekten, die im Rahmen der Initiative „Corona Crisis and Beyond“ gefördert werden.

Weitere Informationen: www.no-touching.de